Im Jahr 2015 hatten wir mit der Europameisterschaft auf dem Traunsee in Österreich unser Saisonhighlight, dieses Jahr sollte die Deutsche Meisterschaft unser Höhepunkt der Saison sein. Also, fleißig üben … Der Saisonauftakt am 9.April beim Frühjahrscup auf dem Müggelsee gelang mit dem 1.Platz schon mal sehr gut. Beim „Goldenen Beil“ auf dem Langen See ersegelten wir den 2.Platz.

Dann ging die Reise nach Mecklenburg Vorpommern, nach Sternberg, wo alle Top Favoriten Deutschlands am Start waren. Dort konnten wir einen 4.Platz erreichen. Anschließend war aber irgendwie die Luft raus, beim Bürgermeisterpokal auf dem Rangsdorfer See nur 7. Platz und in Güstrow zum Silbernen Beil nur 10.Platz. Ein Lichtblick gab es aber dann wieder auf dem Werbellinsee mit dem 3.Platz.

Wir fuhren also optimistisch zum Schwielochsee, wo Mitte August die Deutsche Mesisterschaft der Piraten und Ixylon-Klasse ausgetragen werden sollte, denn es waren schwache Winde angesagt – und da sind wir gar nicht so schlecht … und so kam es auch. Die erste Regatta war schon nervenaufreibend, da Windrichtung und Platzierungen ständig wechselten. Den zweiten Tag verbrachten wir wegen Flaute erst mal an Land, nachmittags versuchten wir eine Wettfahrt durchzubekommen, leider ergebnislos. Am dritten Wettfahrttag segelten wir noch drei Rennen, dann stand das Endergebnis fest – 6.Platz, wir waren eigentlich ganz zufrieden, hatten wir doch die beiden ersten Rennen halbwegs in den „Sand gesetzt“, so konnten wir abschließend noch ordentlich aufholen.

Im September fuhren wir nach Prenzlau zur „Uckermark Open“, wo wir noch einen 3.Platz erkämpften. Bei den Piraten gibt es aber einen wirklichen Saisonausklang, die Nikolausregatta. Jährlich treffen sich ca. 40 Boote zum Segeln bei teils extremen Bedingungen. Dieses Jahr hatten wir Glück, am 3.Dezember war es zwar kalt aber sonnig und wir konnten die Saison mit einem zweiten Platz beenden.

 

Detlef Hegert / Matthias Haase

Beil 4372 „Luisa II“