Geschichte des SC Wiking

Am 17. Januar 1921 gründeten 12 begeisterte Segler in Friedrichshagen bei Berlin den „Segelclub Wiking“.

Das Grundstück war eine ehemalige Baumaterial-verladestelle an der Spree. Seit 1929 hatte der Verein seinen Sitz auf dem heutigen Gelände am Buttenstedtweg.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, wurde 1932 das Vereinsgebäude eröffnet.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Überwindung der Zerstörungen übernahm am 24.10.1953 die Sportvereinigung Dynamo den Verein als „Sektion Segeln Dynamo-Süd“.

In den fünfziger und sechziger Jahren wurden in der Sektion Segeln zahlreiche leistungssportliche Erfolge in den Klassen O-Jolle, Pirat, Finn Dingi und Flying Dutchman erreicht.

Mit der Veränderung der leistungssportlichen Förderung in den siebziger Jahren reduzierte sich das Wettkampfgeschehen auf den Pirat. Ab diesen Jahren gewann auch das Fahrtensegeln immer mehr Raum.

1955 konnte das Grundstück an der Westseite um das Henkelsche Grundstück erweitert werden. 1964 kam auf der Ostseite die ehemalige Werft von Lerche und Uhlemann dazu.

Mit dem Ende der leistungssportlichen Förderung ergab sich auch eine Neuorientierung für den Kindersport. Stellenweise waren fast 50% der Mitglieder Kinder. Nun wurde der Seglernachwuchs nur noch im Opti ausgebildet und trainiert. Bei Eignung und Interesse erfolgte dann eine Delegierung in ein Leistungszentrum. Jochen Schümann ist dafür das bekannteste Beispiel.

1990 wurde der Segel Club Wiking erneut gegründet. Der alte Stander von 1921 wurde reaktiviert. 1991 schloss sich der SC Wiking als Abteilung dem Polizeisportverein Berlin (PSV) an. Ab 2004 ist der SCW wieder eigenständiger Verein im PSV Berlin.

Der Fahrtensport bildet die Grundlage das Verein. Dazu kam das Seesegeln auf eigenem oder gechartertem Kiel. Das Regattasegeln wird unterstützt. Die Kinder und Jugendlichen werden seit einigen Jahren gemeinsam mit dem CSV trainiert.

1932

1975

1995